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Publications

2011

Hans Studer 1911-1984 - Katalog des Nachlasses in der Musikbibliothek der Hochschule der Kunste Bern
Herausgegeben von der Arbeitsstelle Schweiz des RISM in Zusammenarbeit mit Christine Koch-Studer
Arbeitsstelle Schweiz des RISM 2011 [Online PDF-Katalog]

Hans Studer wurde 1911 in Muri bei Bern geboren, wo er die Grundschule besuchte und erste musikalische Erfahrungen sammelte. Neben dem Studium zum Sekundarlehrer verfolgte er gleichzeitig seine musikalische Ausbildung am Konservatorium Bern bei den Lehrern Ernst Graf (Orgel und Theorie), Franz Josef Hirt (Klavier), Hermann Scherchen, (Instrumentation), Willy Burkhard und Albert Moeschinger (Komposition) sowie in den musikwissenschaftlichen Vorlesungen von Prof. Ernst Kurth an der Universität Bern. Neben etlichen Anstellungen als Organist und Chorleiter verdiente Studer in der Folge seinen Unterhalt auch als Musiklehrer an diversen Schulen. Daneben fand Hans Studer immer wieder Zeit zum Komponieren. Das vorliegende Werkverzeichnis zeugt von einem umfangreichen Schaffen des Komponisten, wobei kaum eine Gattung im Oeuvre von Studer nicht vertreten wäre. Oftmals leitete er auch die Erstaufführungen seiner Werke. Für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienste der Musik erhielt er 1965 den kantonal-bernischen Musikpreis.Hans Studer verstarb am 20. Juni 1984 während eines Ferienaufenthaltes im Walliser Bergdorf Zeneggen. Sein musikalischer Nachlass befindet sich in der Bibliothek der Hochschule der Künste Bern.

Auf Anfrage der Familie des Komponisten haben die Mitarbeiter der Arbeitsstelle Schweiz des RISM den vorliegenden Katalog als PDF-Dokument erstellt. Dabei sind die Werke nach Gattungen geordnet. Die Katalogdaten stehen selbstverständlich auch weiterhin in der RISM-Datenbank zur Verfügung.

Digital preservation and access strategies for musical heritage: The Swiss RISM experience
Laurent Pugin, Andrew Hankinson, and Ichiro Fujinaga
OCLC Systems & Services: International Digital Library Perspectives: Special Issue on Music Information Retrieval, [forthcoming]

MEI for bridging the gap between music cataloguing and digital critical editions
Laurent Pugin and Axel Teich Geertinger
Die Tonkunst: Perspektiven digitaler Edition, Vol 3/2011, pp. 289–294.

2010

TEI for Indexing a 19th-c. Handwritten Music Inventory
Laurent Pugin
The 2010 Conference and Members’ Meeting of the Text Encoding Initiative Consortium, Zadar, Croatia, November 2010
[PDF poster]

The Music Inventory Database
Laurent Pugin, Claudio Bacciagaluppi et Luigi Collarile
11th International Society for Music Information Retrieval Conference (ISMIR 2010), Utrecht, Netherlands, August 2010
[PDF poster]

2009

Interfaces for document representation in digital music libraries
Andrew Hankinson, Laurent Pugin, and Ichiro Fujinaga
Proceedings of the 10th International Conference on Music Information Retrieval (ISMIR 2009), pp. 39–44. Kobe, Japan.
[PDF paper]

2007

Richard Sturzenegger - Katalog des Nachlasses in der Musikbibliothek der Hochschule der Künste Bern
Bearbeitet von Gabriella Hanke Knaus
Musikforschung der HKB, Band 1: Richard Sturzenegger
108 Seiten mit Abbildungen und Notenbeispielen, 19 x 28,5 cm, Fadenheftung, Hardcover
ISBN 978-3-931264-81-9, EUR 25.-
Bezug über den Buchhandel oder via www.editionargus.de

[Aus dem Vorwort des Katalogs] Käme Richard Sturzenegger heute aus dem Jenseits zurück an die Hochschule der Künste Bern, um eine Violoncello-Lektion zu erteilen, würde er wohl die Welt nicht mehr verstehen. Spätestens nach einer Viertelstunde würde das Cellospiel von den Sirenen der Feuerwehr übertönt werden, weil der Kettenraucher, der auch während des Unterrichtens seiner Nikotinsucht frönte, einen Feueralarm ausgelöst hätte. Auch würde Sturzenegger bald bemerken, dass die Studierenden heute neben Kritik auch positiv bestärkt und motiviert werden wollen und ein ebenso seltenes wie trockenes »gut« nicht die höchste Stufe auf der Bewertungsskala sein kann. Aber auch sonst würde Richard Sturzenegger die Welt nicht wieder erkennen und kaum glauben können, wie stark sich die Gesellschaft und die Kultur innerhalb einer Generation verändert haben. Ob der riesigen Unterschiede kann man leicht vergessen, wie viel Sturzenegger selber verändert und wie viele Entwicklungen er ermöglicht hat. In der Hochschule begründete er ein modernes Ausbildungscurriculum, bei dem das instrumentale oder vokale Hauptfach mit zahlreichen andern musikalischen Fächern umstellt wurde. Und er führte mit seiner eigenen Biographie, in der sich pädagogische, kulturpolitische, kompositorische und solistische Tätigkeiten bruchlos ineinander verwoben, auch jenes polymorphen Musikerbild vor, das heute diesen Beruf mehrheitlich auszeichnet. Wenn das kompositorische Werk von Richard Sturzenegger ziemlich in Vergessenheit geraten ist, dann ist dafür zuallererst die schwere Zugänglichkeit seiner Partituren verantwortlich. Mit dem hier vorgelegten Werkkatalog ist dieses Hindernis überwunden und Sturzeneggers vielseitiges und grosses Oeuvre kann überblickt und der Musikwelt neu angeboten werden. Angesichts der neuesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Musik, wo eine neue Einfachheit und eine Entornamentalisierung gesucht werden, kann Sturzeneggers Werk eine neue und überraschende Aktualität bekommen.

Auskunft

Hochschule der Künste Bern
Musikbibliothek
Papiermühlestr. 13j
3000 Bern 22
Tel: +41 (0)31 848 39 60

2001

Ad maiorem Dei gloriam - Festgabe für P. Daniel Meier OSB zum 80. Geburtstag
Herausgegeben von P. Lukas Helg und Gabriella Hanke Knaus
Musikbibliothek des Klosters Einsiedeln / Arbeitsstelle Schweiz des Répertoire International des Sources Musicales (RISM); 2001
ISBN Nr. 3.9521829-3

Als Erweiterung zur Veröffentlichung der Quelleninventare in der Datenbank setzt sich RISM-Schweiz zum Ziel, die Inventare ausgewählter Bestände als gedruckte Kataloge zu veröffentlichen: Mit der Festschrift für den Hindemith-Schüler Daniel Meier (1921- 2004), der im Kloster Einsiedeln als Stiftskapellmeister und Stiftsorganist amtete, ist eine Symbiose zwischen Textbeiträgen und gedrucktem Katalog entstanden, die sowohl der Dokumentation der Quellenlage dient, wie auch einen vertieften Einblick in das Schaffen des Geehrten vermittelt.

Inhaltsverzeichnis

  • P. Lukas Helg und Gabriella Hanke Knaus: Vorwort
  • Beata Ebnöther: Curriculum vitae P. Daniel Meier OSB
  • Beata Ebnöther: P. Daniel Meier OSB – Komponist, Organist, Chorleiter, Dirigent und Pädagoge
  • Andreas Eckhardt: Grusswort
  • P. Lukas Helg: P. Daniel Meier und sein Lehrer Paul Hindemith – Dokumente der Freundschaft in der Musikbibliothek des Klosters Einsiedeln
  • Erwin Mattmann: Komponist im klösterlichen Alltag – P. Daniel Meier im Gespräch
  • Gabriella Hanke Knaus: Zum kompositorischen Schaffen von P. Daniel Meier
  • P. Lukas Helg: Katalog der Werke von P. Daniel Meier in der Musikbibliothek des Klosters Einsiedeln

Auskunft

P. Lukas Helg OSB
Kloster
CH-8840 Einsiedeln
Tel: +41(0) 55 418 65 49
Fax: +41(0) 55 418 61 12
e-mail: lukas.helg@bluewin.ch

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